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Ohne sinnfällige Darlegung/Präsentation bleiben selbst die interessantesten Projekte unzugänglich. Ein neuer Blickwinkel, eine neue Interpretation eröffnet neue Einsichten: neuartige Schilderungen, die weit über gängige Illustrationen hinaus gehen.

Beispielhaft sollen hier digitale Erzählungen aus unterschiedlichen Konstellationen überblicksartig gezeigt werden. Die angefügten Verknüpfungen führen zu weiteren Details und allen Quellenangaben. Für eine vollständige Liste der Arbeiten darf auf richdank - the complete story verwiesen werden.









jam:be:at

Rhythmusmatrizen
2016-

Musikalische Rhythmen sind Strukturen, Folgen von Impulsen und Pulsen, die auf Plätzen angeordnet sind. Je nach Betrachtung kann man sie als räumliche oder zeitliche Ausdehnung sehen. Zu ihrer abstrakten Darstellung eignen sich mehrdimensionale Matrizen in Anlehnung an das Time Unit Box System.

Alle rhythmisch ablaufende Musik besitzt als Fundament eine kontinuierliche Folge von gleichmäßigen Energiewerten. Musikalische Schöpfung beginnt mit der Zusammenfassung in Zahlengruppen und deren regelmäßiger Wiederholung. In der europäischen Musik werden sie Takte genannt. Die Gliederung der Gesamtmenge in divisive, gleichmäßige Teilmengen nennt man Metren - additive, ungleichmäßige Aufteilung Rhythmen.

Am Ende des Entstehungs-, Ordnungs- und Klassifizierungsprozesses einer Impuls/Puls-Kombination steht die Identifikation der sogenannten Grundposition. In weiterer Folge werden algorithmisch auch Permutationen, Transformationen, etc. berechnet. Damit ist die Entstehung von Rhythmusmengen bis ins kleinste Detail erklärbar, welche als melodische oder perkussive Gestalten Verwendung finden können.
jam:be:at vervollständigt und erweitert die jahrzehntelange Rhythmus-Forschungsarbeit von Rudolf Derler.

Bilder: Ausdruck der Ergebnisse, Screenshots vom Interaktionsmenü und der Konsolenausgabe.
















Die ein- und ausblendenden Bilder oben sind Filmstills der Serie Graz Hauptbahnhof 2020 der Zechner & Zechner Architekten.

Timelapse

Videoclips über Architektur
2000-

Für Ausstellungen oder Vorträge, zur Dokumentation oder Eröffnung ... bewegte Bilder bewegen Menschen!

Videoclips bieten die bemerkenswerte Möglichkeit, Architektur nochmals ganz anders zu zeigen - und zu sehen. Mit dem geschulten Auge des gewogenen Betrachters können verborgene Aspekte herausgestrichen werden: temporale Verschiebungen, eingefangene Lichtstimmungen, außerordentliche Blickpunkte, mit oder ohne Grafik, Text, Sound.

Interessant können vor allem professionelle Zeitrafferaufnahmen über viele Jahre hinweg sein. Dies bedingt jedoch neben hohem technischen und logistischen Fachwissen auch ein besonderes Geschick beim Compositing und in der Postproduktion.
Timelapse ist eine Serie von Auftragsarbeiten über verschiedene Projekte unterschiedlicher Büros, entstanden mit verschiedenen Partnern für unterschiedliche Anlässe.

Collage aus Messe Center Halle 1 von RieglerRiewe.

 
 
 

Algorithmic Art And Architecture   [ richdank ]